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Montag, 6. Juli 2009
Pocklington's Mantra Geschrieben von Projektleiter
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16:42
Kommentar (1) Trackbacks (0) Pocklington's Mantra
Dr. Jackie Pocklington ist amerikanischer Staatsbürger und lehrt seit 2000 als Professor für Wirtschaftsenglisch und technisches Englisch an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin.
Von ihm kommt Pocklington's Mantra für Präsentationen: "Announce, click and wait!" Mit dieser Technik kann man ohne großen Aufwand jede Präsentation aufwerten, wenn man den Ablauf der Folien genau kennt. Ein deutliches Beispiel: Auf einer Folie soll ein Diagramm gezeigt werden, auf dem man irgendeinen Sachverhalt erkennen kann. In jeder Durchschnittspräsentation wird eine Folie gezeigt, dann erklärt der Vortragende sofort, was zu sehen ist. Allerdings ist in die frische Folie hinein vorgetragen die Aufmerksamkeit des Publikums stark reduziert. da es damit beschäftigt ist sich auf dem Diagramm zu orientieren. Besser ist jedoch eine Ankündigung wie: "Damit kommen wir zur Analyse der ... ich habe dazu ein Diagramm vorbereitet, in dem man die ... in Abhängigkeit von ... sehen kann." Klick. Diagramm ist da. Fünf Sekunden Pause für die Zuschauer. Erst jetzt kommt die Erläuterung hinterher. Anderes Beispiel: "Mein Vortrag gliedert sich in drei Teile." Klick. Folie mit Agenda erscheint. Warten. Die Zuschauer müssen alles gelesen haben können. Erst jetzt wird ausführlich erläutert in welche Teile der Vortrag gegliedert wurde. Dienstag, 13. Januar 2009
Moderator bei Präsentationen Geschrieben von Projektleiter
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15:00
Kommentare (0) Trackbacks (0) Moderator bei Präsentationen
Besonders für mehrere Präsentationen bietet es sich an, einen Moderator die Themen und Vortragenden kurz vorstellen zu lassen. Neben der Begrüßung und Verabschiedung des Publikums kann er den Zeitplan einhalten und auch die Pause einleiten, falls ein Catering stattfindet auch solche organisatorischen Dinge erläutern.
Besonders ein diskretes Zeitmanagement ist für den Vortragenden als auch für das Publikum positiv. Mit dem Vortragenden kann z.B. vereinbart werden, dass der Moderator ein paar Minuten vor Ende der Präsentation zum Vortragenden kommt um dezent und wortlos durch sein Erscheinen auf das Ende der Vortragszeit hinzuweisen. Überziehen der Redezeit geht zu Lasten der folgenden Vorträge und auf die Nerven des Publikums und ist eine der schlimmsten Unsitten bei Vorträgen! Nach dem Vortrag sollte sich der Moderator beim Vortragenden bedanken und die Fragerunde einleiten. Dazu kann man Fachfragen aus dem Publikum anfordern und auch als Moderator sollte man die eine oder andere Frage vorher bereitgelegt haben, um das Fachgespräch mit einem trägen Publikum in Gang zu bringen. Perfekt wäre es, wenn sich eine kontroverse Diskussion ergibt, bei der die wichtigsten pro und contra zum Diskurs kommen. Dies zu steuern ohne selbst einzugreifen und ausgreifende Diskussionen zu mäßigen ist dabei die Kunst des Moderators. Der Moderator sollte dabei auch dezent für Ruhe im Raum sorgen, Getuschel kann aufgegriffen werden mit dem Kommentar "Ihre Fragen können hinterher gestellt werden!". Mittwoch, 10. Dezember 2008
PowerPoint-Karaoke Geschrieben von Projektleiter
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11:01
Kommentare (0) Trackbacks (0) PowerPoint-Karaoke
Man stelle sich vor: Als Referent steht man am Beamer und sieht eine Präsentation zum ersten Mal. Genauer gesagt: Nur die Titelfolie einer solchen, die das Publikum oder eine Spielleiter gerade für diesen Zweck ausgesucht hat. Vom Thema hat man dann natürlich keine Ahnung, soll aber fünf Minuten wacker improvisieren und damit die Zuschauer unterhalten.
So etwa funktioniert PowerPoint-Karaoke, das Holm Friebe von der Zentralen Intelligenz Agentur schon 2006 in seinem Blog Riesenmaschine vorgestellt hat. Dabei sind es vorzugsweise Horrorfolien zu Trivialthemen, die hier auf der Liste der bevorzugten Slides stehen. Warum das Spass macht ist schwer zu beschreiben, das muss man schon selbst einmal ausprobiert haben. Auf jeden Fall bietet das Spiel eine Möglichkeit, seine rhetorischen Fähigkeiten auf spielerische Weise zu verbessern. Zudem kann Powerpoint-Karaoke als Parodie auf sinnlose Präsentationen betrachtet werden. Zum Thema PowerPoint-Karaoke gibts natürlich passenderweise auch eine PowerPoint-Slideshow, um das Spiel vorzustellen. Donnerstag, 22. November 2007
Präsentationsregeln Geschrieben von Projektleiter
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19:06
Kommentare (2) Trackbacks (0) Präsentationsregeln
Jede Präsentation ist anders, dies gilt ganz besonders für die Präsentation zur Abschlusprojekt bei der IHK. Trotzdem lassen sich ein paar grundsätzliche Regeln aufstellen die es zu beherzigen gilt:
Blickkontakt halten: Der einfachste Trick besteht darin, im Laufe der Präsentation in jede Richtung der Zuschauer einmal zu schauen, vielleicht auch einmal lächeln. Damit bewirkt man, dass jeder Zuschauer den Eindruck hat "mich hat er auch angeschaut, mit mir hat er auch gesprochen". Nur ganz kurz Richtung Tafel oder auf das Spickzettel-Kärtchen schauen, wenn es nicht zu vermeiden ist. Standpunkt vertreten: Die Präsentation ist nur überzeugend, wenn auch erkennbar ist dass der Vortragende weiß wovon er spricht und dahinter steht. Gestik frei und ungezwungen: Man erkennt sofort, ob jemand sich in der Rolle als Vortragender wohlfühlt. Nicht am Tisch festhalten, nicht am Projektor und auch nicht an der Tafel, schon gar nicht an der Wand oder am Tisch abstützen, Hände nicht in die Taschen stecken. Nicht übermäßig gestikulieren, aber durchaus etwas mit den Händen sprechen. Zeigen was zu sehen ist: Laserpointer und Zeigestock sind tolle Hilfsmittel um das Interesse des Zuschauers in eine bestimmte Richtung zu lenken! Sie sollten unbedingt verwendet werden. Nicht mit dem nackten Finger auf Overhead-Folien oder Beamer-Projektionen zeigen. Auf dem Overhead-Projektor einen Kugelschreiber verwenden, um auf Details hinzuweisen. Sprechpausen: Der Zuschauer will nicht im Vortrags-Stakkato ersticken. Und als Vortragender darf man auch mal Luft holen. Rhetorisch geschickt Fragen einbauen, die der Zuschauer kurz für sich beantworten muss, aber die Antwort nicht einfordern sondern gleich nachliefern. Ende finden: Kurz vor Schluss auf das nahe Ende hinweisen - die Prüfer wollen das Ende gern angekündigt haben, da im Zweifelsfall die Präsentation abgebrochen werden muss, wenn die Viertelstunde um und das Ende nicht absehbar ist. Dann die letzte Folie, für die Aufmerksamkeit bedanken. So selbstverständlich es ist, auf die Möglichkeit im Fachgespräch offene Fragen zu klären sollte hingewiesen werden. Donnerstag, 22. November 2007Flipchart
Fast jedes Meeting wird von einem Flipchart begleitet. Auch in einigen Präsentationsbereichen hat das Flipchart seine Bedeutung. Für die Präsentation von IT-Projekten ist aber eher ungeeignet, da es als nicht zeitgemäß und vor allem nicht fachgerecht betrachtet wird.
Man kann das Flipchart aber sehr schön begleitend für den Medien-Mix einsetzen. Die Gliederung oder der Präsentationsablauf kann auf einer Seite für das Flipchart vorbereitet und wirkungsvoll währender der Präsentation abgehakt werden. Es ist recht ungewohnt, mit dem Stift in der Hand auf einem grossen Blatt Papier zu schreiben! Man sollte es üben, gross genug und vor allem gerade zu schreiben! Gerade ersteres fällt deswegen schwer, weil man sonst eher kleinen Buchstaben aufs Papier bringt, der Reiz "Stfit auf Papier" ist im Gehirn daher mit eher kleiner Schrift verknüpft. Selbstverständlich sollte man auch wissen, was man schreiben möchte, damit man den Satz auch gut umgebrochen auf die Seite bringen kann. Das hat im IT-Zeitalter auch nicht mehr jeder drauf - wo die jedes Programm den Text immer automatisch auf die Zeilen verteilt. Wenn ein Stift längere Zeit liegt, kann er leicht austrocknen. Insbesondere da viele Zeitgenossen es nicht auf die Reihe bekommen Kappen wieder richtig aufzusetzen (die haben meist auch Probleme damit Türen wieder zu schließen). Daher Stifte für die Präsentation ausprobieren! Sollen Farben verwendet werden, sollte man sich der Wirkung der Farben bewusst sein. Es ist keine gute Idee, alles in rot zu schreiben, nur weil gerade nur ein solcher Stift beim Flipchart gelegen hat. |
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