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Donnerstag, 10. Juli 2008
Interkulturelle Handlungskompetenz Geschrieben von Projektleiter
in Kommunikation um
17:59
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Ein Europäer wird beispielsweise die aisatische Kultur nie ganz verstehen. Natürlich sind Vietnamesen die hier in Deutschland leben weit weniger "streng", sie wissen auch was Messer und Gabeln sind. Trotzdem schadet es nicht ein paar Regeln zu beherzigen.
Ein wenig Interkulturelle Handlungskompetenz schafft Freundschaft und die Asiaten werden dir für deine Mühe und dein Interesse sehr danken - Du kannst davon ausgehen, daß sie dich dann sehr oft einladen werden. Das ist teilweise schon recht amüsant und höllisch kompliziert. Gegen Tischregeln in Vietnam sind unsere "guten Manieren" richtig einfach gestrickt. Nur mal das wichtigste in Kürze. Die Asiaten wissen natürlich schon, dass die eigentümlichen Europäer sich unhöflich benehmen und sie verzeihen das wenn man wenigstens im Ansatz versucht, nicht all zu peinlich aufzufallen. Mal ein Beispiel. Du wirst von einer vietnamesischen Familie zum Essen eingeladen. Du kennst die Familie nicht? Dann sagt man ab mit den Worten, heute leider nicht, das nächste Mal gerne. Du kennst die Familie? Dann sagt man immer zu, alles andere wäre unhöflich. Richte Dich darauf ein, daß das ganze 6 Stunden oder länger dauern wird. Wenn Du kommst, dann gibt es grünen Tee. Ist der Tee in großen Tassen, so trinkt man niemals ganz leer, bei kleinen Tassen wird leer getrunken. Wenn (fast) leer, wird nachgeschenkt, niemals selber nachschenken. Möchtest Du keinen Tee mehr, dann trinke sehr sehr langsam. Trinke überhaupt erst, wenn man Dich dazu auffordert, nicht vorher. Das Essen kommt, jetzt gibt es wieder viele Regeln. Schlürfen und Schmatzen zeigt wie gut es Dir schmeckt! Rülspen dagegen nicht, höchstens ein verhaltenes Bäuerchen hinter vorgehaltener Hand! Rülpsen ist auch nicht so höflich. Warum schmatzen und schlürfen? Weil durch die Luftzirkulation im Mund die Aromastoffe der Speisen besser wahrgenommen werden können, es hat also durchaus seinen Grund. Auch gibt es einen praktischen Grund, versuche mal den Restreis in der Schüssel nur mit Stäbchen zu essen, ohne "schauffeln", das geht gar nicht. Mit vollem Mund wird geredet, wehe wenn nicht, dann bist Du ein Sauertopf. Du kannst Dir selber wieder etwas auf den Reis in der Schüssel geben oder das von jemanden machen lassen der die Familie schon gut kennt, im Zweifelsfall vom Gastgeber. auch dann, wenn noch Reis in der Schüssel ist. Niemals nimm Dir Reis, wenn noch Reis in der Schüssel ist (alles andere eben schon). Naseputzen ist sowas von no-go beim essen, schlimmer geht es nicht. Zum Naseputzen bitte vor die Türe gehen, unbedingt. Du kannst alles machen und Dich peinlich benehmen, aber Naseputzen, das geht gar nicht. Man zeigt mit Essstäbchen nicht auf andere Leute. Man zeigt mit den Füssen nicht auf andere Leute. Essstäbchen werden zu Anfang auf den Tisch gelegt, später auf die Schüssel. Nimmst Du Dir was zum Essen, dann dürfen die Stäbchen auch auf den Tisch. Zahnstocher werden benutzt und zwar mit vorgehaltener Hand (wie bei uns). Benutzte Zahlstocher unbedingt durchbrechen und UNTER der Schüssel "verstecken". Guten Appetit wird nicht gewünscht, das wird vorrausgesetzt. Gäste helfen beim kochen und aufräumen - nicht grad wenn sie das erste Mal da sind, aber beim nächsten Mal auf alle Fälle, und das betrifft Männer wie auch Frauen. Man nimmt sich vom "Tablett" immer das nächste Stück das zu Dir zeigt, Niemals eine besondere Leckerei "herauspicken". Der Gastgeber wird Dir vermutlich sowieso die besten Stücke in die Schüssel geben. Man stochert nicht mit den Stäbchen im Essen herum, ausser am Anfang, um Sosse und Reis zu mischen. Tischdecken werden nicht geschohnt, sie sind dazu da den Tisch zu schützen. Essensreste neben der Schüssel sind nicht peinlich, ganz im Gegenteil. Gerade sitzen! Die Schüssel geht zum Mund, nicht umgekehrt. Donnerstag, 10. April 2008
Eisbergmodell der Kulturen Geschrieben von Projektleiter
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Das Eisbergmodell der Kulturen (Link führt zur Präsentation) besteht aus zwei Ebenen, dem Bekannten (der kleinere Teil) und dem Unbekannten (der größere Teil).
Zur Ebene des Bekannten zählen Riten, Prozesse/Systeme, Symbole und Regeln. Die Ebene besteht aus oberflächlich sichtbaren Merkmalen, die jedes Individuum von sich zu erkennen ibt. Es ist die bewusste Ebene, die aus einem kleinen Teil der zwischenmenschlichen Kommunikation besteht. Die Ebene des Unbekannten wird definiert durch Werte, Überzeugungen, Einstellungen, Normen, Denkmuster, Interpretationen und Wissensvorräte. Handlungen eines einzelnen werden unbewusst wahrgenommen, das heißt psychische Faktoren spielen eine große Rolle. Das Problem der zwischenmenschlichen Kommunikation dabei: Missverständnisse entstehen, weil nur die Ebene des Bekannten betrachtet wird. Ohne die Ebene des Unbekannten zu kennen, kommt es zu unverständlichen Reaktionen für den Gegenüber. Es ist daher wichtig sich von seinem eigenem Wertesystem zu distanzieren und andere Systeme anzuerkennen, als auch die eigene Subjektivität in Frage zu stellen. Donnerstag, 10. April 2008
Ethnozentrismus und Ethnozentrismus Geschrieben von Projektleiter
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Ethnozentrismus
Im Ethnozentrismus werden andere Völker und Kulturen vom eigenen Standpunkt aus beurteilt. Dabei wird der eigene Standpunkt in das Zentrum der Welt gestellt und als überlegen angesehen. Der Standpunkt der anderen Kulturen wird als Abweichung klassifiziert. Eurozentrismus Der Eurozentrismus nimmt aus einem übersteigerten Selbstwertgefühl alle kulturellen und politischen Erscheinungen außerhalb Europas in einer abgestuften und wertenden Weise war. Europa stellt sich in das Zentrum der Welt und ist somit mit dem Ethnozentrismus wesensverwandt. Donnerstag, 27. März 2008
Nonverbale Kommunikation Geschrieben von Projektleiter
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12:04
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Nonverbale Kommunikation ist "Verständigung ohne Worte" und kennt verschiedene Signale, wie: Mimik, Gestik, Räumliche Nähe, Körperhaltung, Äußere Erscheinung, Blickrichtung.
Dazu kommen noch Paraverbale Signale: Betonung, Akzent, Lautstärke. In Anlehnung an Watzlawick wird nonverbale Kommunikation manchmal auch als analoge Kommunikation bezeichnet, verbale Kommunikation als digitale. Ferner wird unterschieden zwischen unbewusster nonverbale Kommunikation (z.B. Geruchssinn unterhalb der Wahrnehmungsschwelle aufgenommene Signale) und bewusste nonverbale Kommunikation (z.B. Pokerface). Durch die Fähigkeit unbewusste nonverbale Kommunikation wahrzunehmenlassen sich im sozialen Umgang miteinander Vorteile zu gewinnen. Donnerstag, 27. März 2008
Vier-Ohren-Modell Geschrieben von Projektleiter
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Das Vier-Seiten-Modell (auch Kommunikationsquadrat oder Vier-Ohren-Modell) ist ein Kommunikationsmodell von Friedemann Schulz von Thun. Nach diesem Modell enthält jede Nachricht vier Botschaften. Die vier Seiten einer Nachricht sind die 'Sachseite', die 'Selbstkundgabeseite', die 'Beziehungsseite' und die 'Appellseite'.
Sachebene Hier steht die Sachinformation im Vordergrund, also Daten, Fakten und Sachverhalte. Als Sender gilt es den Sachverhalt klar und verständlich zu vermitteln. Diese Ebene ist für Kommunikation zwischen Männern typisch. Der Empfänger hört auf der Sachebene zu und kann auf dieser Ebene auch einhaken. Selbstkundgabe: Jede Äußerung enthält auch persönliche Einschätzung darüber was ich dazu empfinde. dadurch wird sie zu einer Kostprobe der Persönlichkeit. Der Empfänger nimmt dies mit dem Selbstkundgabe-Ohr auf. Beziehungsseite Durch die Nachricht gibt der Sender (auch durch Formulierung, Gestik, Tonfall... auch zu erkennen, wie er das Gegenüber einschätzt. Somit steckt darin ein Beziehungshinweis, für welchen der Empfänger oft ein besonders sensibles Beziehungs-Ohr besitzt. Appellseite Mit einer Botschaft möchte man meist auch etwas erreichen. Es geht meist offen oder verdeckt um Wünsche, Appelle, Ratschläge... - mit dem Appell-Ohr ist man daher empfangsbereit für die Frage, was von einem verlangt oder gewünscht wird. |
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